Ich, Antigone (Auszüge, Schauspiel Frankfurt)
Ich, Antigone (Auszüge, Schauspiel Frankfurt)
Antigone
von Sophokles, mit Texten aus dem Drama „Ich, Antigone" von Anna Gschnitzer
Antigone ist ein tausendfach beschriebenes Blatt, zumeist von Männern. Die Regisseurin Selen Kara, deren Arbeit zum ersten Mal in Frankfurt zu sehen ist, befragt den antiken Stoff aus der Perspektive der Frauen. Dabei lenkt sie den Blick auf die Kontinuitäten der Konflikte zwischen Gewissen und Ordnung, Freiheit und Fügung – vom uralten Fluch der Labdakiden bis zu den Menetekeln der Gegenwart.
Mit: Annie Nowak, Arash Nayebbandi, Miguel Klein Medina, Michael Schütz, Katharina Linder, Tanja Merlin Graf
Regie: Selen Kara
Bühne: Lydia Merkel
Kostüme: Anna Maria Schories
Musik: Torsten Kindermann, Uğur Köse
Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
Licht: Marcel Heyde
Fotos: Birgit Hupfeld
Schauspiel Frankfurt
Premiere: 20. September 2025
Pressestimmen:
„Der Staub, mit dem Antigone den Leichnam ihres Bruders Polyneikes bedeckt hat, um ihn wenigstens halbwegs anständig zu begraben, zeigt sich als widerständig. Er ist da, tot oder lebendig oder irgendwo zwischen den Sphären. Still ist er nicht. Dafür verbindet Kara in ihrer Inszenierung das knapp 2500 Jahre alte, in zahllosen modernen Bearbeitungen viel gespielte Stück mit Passagen aus Anna Gschnitzers Drama ‚Ich, Antigone' von 2024. (…) Und es ist keine Kleinigkeit, dass in der Ergänzung des antiken Textes durch das moderne Drama die Entschlossenheit (Antigones) eine neue Facette erhält."FAZ
Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben, Verlag für Bühne, Film und Funk.